Namibia oder Mars?

 

 

 

 

 

 

Grenzenlose Freiheit inmitten außerirdisch schöner Landschaften gepaart mit vielfältiger Flora und Fauna – das ist für mich Namibia.

Es gibt nur sehr wenige Orte auf der Erde, welche ich unbedingt ein zweites Mal besuchen möchte. Die roten Dünen der Namib Wüste sowie vor allem auch unser Zeltplatz unter der funkelnden Milchstraße an der Spitzkoppe zählen definitiv dazu.

Namib Wüste

Die Namib – der übersetzt „Ort, wo nichts ist“ – ist mit 12 bis 20 Mio Jahren die älteste Wüste der Welt. Die Sanddünen, welche heute einen großen Teil der Namib prägen, werden auf ein Alter von etwa ein bis zwei Millionen Jahren geschätzt.

Zum Sonnenauf- und -untergang leuchten diese in allen Schattierungen der Farbe Rot, von hellem Orange-Rot bis zu einem sehr dunklen Braun-Rot – sehr ähnlich übrigens der Oberfläche des Planeten Mars. Begründet liegt dies jeweils in der Oxidation von Eisen, also in Rost.

Noch außerirdischer wirkt diese Szenerie im Kontrast zu der weißen Salz- und Tonpfanne mit den dort bis zu 850 Jahre alten, in der Trockenheit konservierten, Kameldornbäumen der Deadvlei.

Spitzkoppe

Die Spitzkoppe, das Matterhorn Namibias, ist vulkanischen Ursprungs. Der 1728m hohe Berg besteht aus Magma, welches niemals die Erdoberfläche erreichte und über Millionen von Jahren auskühlte. Das umgebende weiche Gestein verwitterte, während der harte Granit erhalten blieb. Die perfekte Kulisse für ein paar Bilder mit unserer Milchstraße.

Hoba Meteorit

Der Hoba Meteorit ist der größte jemals auf der Erde gefundene Meteorit. Er ist vor ungefähr 80.000 Jahren auf der Erde eingeschlagen bei einem Alter zwischen 200 und 400 Millionen Jahren. Er besteht zu 82% aus Eisen und hat ein heutiges Gewicht von geschätzten 66 Tonnen.

Es gibt aber auch Theorien, dass der Meteorit ein außerirdisches Raumschiff sei. Ich musste daher doch glatt einmal lauschen, ob im Inneren ein paar Aliens zu hören sind 😉

Etosha Nationalpark

Nur der Vollständigkeit des Trips halber findet Ihr aktuell hier noch ein paar Bilder aus dem Etosha Nationalpark. Demnächst werde ich diese jedoch noch in einen separaten, weniger außerirdischen, Beitrag verschieben.

Mehr Namibia…

…folgt in der Form diverser Veröffentlichungen und Foto-Talks.