Eine mir sehr oft gestellte Frage lautet: Welches Objektiv empfiehlst Du mir? Häufig noch konkreter: Soll ich mir lieber das 12-40, 12-45 oder 12-100 kaufen?

Darauf kann es natürlich keine eindeutige Antwort geben, da diese immer von den persönlichen Vorlieben und geplanten Einsatzzwecken abhängt. Als Entscheidungshilfe gibt es von mir daher an dieser Stelle keine Empfehlung, sondern einen kurzen Überblick, wie und wann ich welches dieser drei Objektive nutze:

Das 12-100mm F4 PRO habe ich unterwegs auf meinen Touren, Expeditionen, Abenteuern aufgrund der großen Brennweiten-Bandbreite plus dem fantastischen Bildstabilisator, welcher insbesondere genial für Filmsequenzen ist, immer drauf. Die meisten meiner Bilder mache ich mit genau diesem Objektiv.

Das 12-40mm F2.8 PRO nutze ich aufgrund seiner Lichtstärke hauptsächlich in Innenräumen. Da komme ich mit den anderen beiden Objektiven deutlich schneller in suboptimale ISO Regionen. 

Das 12-45mm F4 PRO ist bei mir das Familienausflugs, -urlaubsobjektiv. Klar vermisse ich dabei ab und an den Bereich zwischen 45-100mm, was für mich die Kompaktheit und das geringe Gewicht allerdings mehr als wett machen. Mit diesem Objektiv habe ich eine super kleine, kompakte und unauffällige Kamera. 

Ideal ist für dieses Objektiv der OMD M5 Mark III Body. Gemeinsam ergibt das aus meiner Sicht die perfekte Kombi für die Reisefotografie, insbesondere in Städten. Ich selber habe leider keinen M5 Body, aber auch mit der 1er Serie ist die Ausrüstung immer noch deutlich kompakter als mit dem 12-40 und daher klasse für Ausflüge und kleine Touren geeignet.

Wenn ich mich für ein Objektiv entscheiden müsste, würde meine Wahl für meine Anforderungen eindeutig auf das 12-100er fallen. Aber nicht jeder von Euch wird wahrscheinlich so „remote“ unterwegs sein wie ich 😉

Mehr demnächst auch in einer der kommenden Folgen des Fotogeplauders.